Cyberkriminalität: So schützt man sich vor Hackerangriffen

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Es lässt sich in Deutschland wohl nahezu kaum noch ein Mensch finden, der nicht wenigstens in einzelnen Bereichen seines Alltags das Internet nutzt.

Cyberkriminalität

Im Netz wird so unter anderem nach Herzenslust gechattet, gespielt, geshoppt, gelesen und geschaut. Außerdem ist heutzutage etwa auch längst das Buchen von Reisen und das Tätigen von Bankgeschäften über das Internet möglich. Die Digitalisierung wurde darüber hinaus in den vergangenen Jahren zusätzlich durch die Corona-Pandemie maßgeblich beschleunigt, etwa in Form des Home-Schoolings oder des Home-Office.

Bei ihren zahlreichen Aktivitäten im Internet vernachlässigen viele Verbraucher jedoch einen besonders wichtigen Aspekt: Die IT-Sicherheit. Belegt wird dies unter anderem anhand einer aktuellen Umfrage, welche der Verein „Deutschland sicher im Netz“ durchgeführt hat.

Dieses Phänomen kann allerdings weitreichende und nicht zu unterschätzende Konsequenzen nach sich ziehen. Opfer von Hackerangriffen sind heutzutage schließlich längst nicht mehr ausschließlich Unternehmen, sondern auch Privatpersonen, die dann etwa einen Identitäts- oder Datenklau erleben müssen.

hackerangriff

Probleme der IT-Sicherheit führen zu Problemen mit dem Datenschutz

Experten für IT-Sicherheit wissen jedoch, dass es in der Regel einzig und allein an einer vermeidbaren Nachlässigkeit liegt, dass die IT-Sicherheit häufig keine Priorität genießt.

So werden beispielsweise unsichere, schlechte und zu kurze Passwörter verwendet. Darüber hinaus zeigen sich zahlreiche PCs, Laptop und weitere internetfähige Endgeräte als mangelhaft konfiguriert. Sie verfügen über keinen professionellen Virenscanner oder zumindest wird auf regelmäßige Updates von diesem verzichtet.

Bereits seit einiger Zeit sprechen IT-Experten, wie etwa die Mitarbeiter der IT-Sicherheit aus München, außerdem immer wieder Warnungen auf, wenn es um die Öffnung von unbekannten Anhängen an E-Mails geht. Keinerlei Aufmerksamkeit wird ebenfalls den Datenschutzrichtlinien geschenkt – diese werden einfach mit einem kurzen Klick akzeptiert, ohne diese gelesen zu haben. Im Nachhinein können dann viele Verbraucher kaum verstehen, wieso sie kontinuierlich im Internet getrackt werden.

Dadurch wird deutlich, dass die Sicherheit leider nur allzu häufig dem Komfort weichen muss. Ist dies der Fall, müssen jedoch eventuell äußerst nachteilige Konsequenzen in Kauf genommen werden. Das Problem betrifft nicht nur die Sicherheit, sondern ebenfalls in hohem Maße den Datenschutz. Vor allem Angebote im Internet, die kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, greifen im Hintergrund große Mengen von Daten ab.

Digitale Kompetenz schon bei den Jüngsten fördern

In der heutigen Welt ist eine ausgeprägte Medienkompetenz nahezu mit Lebenskompetenz gleichzusetzen. Aus diesem Grund zeigt es sich als überaus sinnvoll, bereits den Jüngsten in der Gesellschaft einen verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit den digitalen Medien beizubringen. Zur Verfügung stehen dafür etwa spezielle Workshops und Vorträge, welche Jugendliche und Kinder stärken, wenn es um den Umgang mit der digitalen Welt und den Medien geht. Ein besonderes Augenmerk wird auch bei diesen auf die IT-Sicherheit gerichtet.

Der Expertenrat für Eltern lautet in diesen Zusammenhang, dass diese ihrem Nachwuchs etwa die große Bedeutung einer guten Virensoftware für Smartphone oder Laptop klarmachen müssen. Für junge Kinder sind zu Beginn außerdem Prepaid-Handys zu empfehlen, um keine Gelegenheit für unerlaubte Käufe im Internet zu liefern. Darüber hinaus stehen auch zahlreiche weitere nützliche Programme für Familien zur Verfügung, die beispielsweise ausschließlich altersgerechte Anwendungen, Apps und Programme zulassen. 

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