Ein Unternehmen einrichten: Die großen und kleinen Herausforderungen

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Es gibt viele aufregende Schritte beim Gang in die Selbstständigkeit. Das gilt besonders, wenn es sich nicht um eine einsame Aktivität handelt. Programmierer, Texter und Co. arbeiten gerade in der Anfangsphase der Selbstständigkeit allein. Doch Start-Up-Gründer bauen schnell ein Team auf, brauchen Material, Räume und einen konkreten Plan.

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Das Einrichten der Unternehmensräume ist meist kein Kinderspiel. Wird lediglich in einem kleinen Team gearbeitet, das alle Tätigkeiten mit einem Computer und einem Whiteboard erledigt, sind die Herausforderungen klein. Werden Materialien geliefert, Produkte bearbeitet und verschiedene Abteilungen gegründet, sieht die Sache schon anders aus.

Spezialeinrichtungsgegenstände finden

Für Unternehmer, die kein onlinebasiertes Start-Up gründen, ist es unglaublich wichtig, sich rechtzeitig mit der Einrichtung zu befassen. Denn ohne die richtigen Grundlagen, wird es schwer, effektiv zu arbeiten und andere Menschen von der eigenen Idee zu überzeugen.

Wer beispielsweise in der Medizinbranche Fuß fassen möchte, der kann seine Möbel nicht im Möbelhaus kaufen. Dafür braucht es schon speziell für den eigenen Zweck entworfene Gegenstände, die viel aushalten und trotzdem erschwinglich sind. Dafür muss sich zunächst bei verschiedenen Fachhändlern informiert werden.

Ein Labortisch ist ein gutes Beispiel dafür, warum lieber zu früh als zu spät geschaut werden sollte, was bei der Einrichtung an Hürden und Investitionen zu erwarten ist. Labortische müssen ausreichend Platz bieten, in die Räumlichkeiten passen, eine widerstandsfähige Oberfläche besitzen und die entsprechende Ausstattung (z.B. Laborspüle) mitbringen.

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Alltagsmöbel für gesundes Arbeiten

Nicht nur Spezialmöbel sind wichtig, um die Selbstständigkeit gut vorbereitet anzugehen. Schon einfache Möbelstücke wie Schreibtische und Stühle müssen mit Bedacht gewählt werden. Ein besonders beliebter Fehler von Gründern ist es, die eigenen Bedürfnisse und Ansprüche unhinterfragt auf die Mitarbeiter zu übertragen.

Wer schon immer mit einem einfachen Schreibtisch und Billigstühlen gearbeitet hat, kommt vielleicht nicht auf die Idee, für die Mitarbeiter etwas hochwertigere Möbel zu kaufen. Das kann zum Problem werden. Denn wer in Büros viel arbeitet, sitzt meist viel. Ergonomische Stühle und Tische sind absolut unabdingbar, um dauerhaft die Gesundheit der Mitarbeiter und Kollegen zu schützen.

Folgen von zu viel Computerarbeit:

  • Rückenschmerzen
  • Sehschwäche
  • Kopfschmerzen
  • RSI-Syndrom (auch: Mausarm)
  • Nackenschmerzen

Besonders praktisch sind dabei höhenverstellbare und flexible Möbelstücke. Denn so kann ein Arbeitsplatz von verschiedenen Mitarbeitern genutzt werden. Für Unternehmen, die Homeoffice anbieten, ist das extrem wichtig, um die Arbeitsplätze im Büro effektiv zu nutzen. Übrigens: Als Unternehmensgründer ist man auch dafür verantwortlich, dass Mitarbeiter im Homeoffice die nötigen Arbeitsmittel wie einen Schreibtisch besitzen.

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Clevere Raumplanung erleichtert das Leben

Bei der Einrichtung von Unternehmensräumen geht es nicht ausschließlich um die Wahl der richtigen Möbel. Es klang beim Beispiel der Labortische bereits an: Es muss ohnehin erst einmal geschaut werden, was die Räumlichkeiten hergeben. Anschließend sollte clever geplant werden.

Dabei geht es zum einen natürlich um die Sicherheit. Im Eifer der Selbstständigkeit wird schon mal vergessen, dass im bürokratischen und regeltreuen Deutschland viele, viele Vorschriften beachtet werden müssen. Brandschutz wird besonders ernst genommen. Fluchtwege müssen frei bleiben und elektrische Geräte müssen von Wasserquellen ferngehalten werden.

Zur cleveren Raumplanung gehört aber auch, den Mitarbeitern das Arbeiten zu erleichtern. Wird in Teams viel und gerne diskutiert, dann ist das natürlich eine gute Sache. Doch wenn die Teambesprechungen und Diskussionen gleich neben den Alltagsarbeiten stattfinden, ist das unsinnig. Die Konzentration der Mitarbeiter, die eine Aufgabe haben, wird gebrochen.

Gibt es wiederum Kundenbereiche, dann sollte unbedingt geschaut werden, dass interne Tätigkeiten auch wirklich intern bleiben. Teambesprechungen, sensible Daten, Zukunftsplanung – Außenstehende sollten niemals zufällig einen Einblick in Interna erhalten. Mit blickdichten Trennwänden oder einer klaren Trennung von Kunden- und Mitarbeiterbereichen kann das zum Glück schnell geklärt werden.

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