Onlineshop – Wie Warenkorbabbrecher zurückgewinnen

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Besucher eines Online Shops, die ihren Warenkorb zuerst füllen und dann doch nicht bestellen, werden auch als „Warenkorbabbrecher“ bezeichnet. Im Bereich des E-Commerce stellen diese Kunden eine ganz besondere Herausforderung dar. Hier erfahren Sie, wie man mit solchen Kunden umgehen, bzw. die Abbrecher wieder „zurück“ holen kann.

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Warum brechen Menschen ihren Online Einkauf ab?

Für den nicht erfolgten Kaufabschluss in Online Shops gibt es eine Reihe von Gründen. Diese lassen sich in sogenannte intrinsische und extrinsische Motivationen einteilen. Neben den persönlichen Gründen für einen Abbruch gibt es dafür auch zahlreiche technische Ursachen. Diese lassen sich in der Regel wesentlich wirksamer und einfacher beheben, bzw. vermeiden als die individuelle Entscheidung, die sich nur mit Hilfe von Retargeting Maßnahmen beeinflussen lässt

Persönliche Gründe für einen Kaufabbruch

  • Unsicherheit, ob der Artikel das Richtige ist
  • Ablenkung von außen
  • Gesamtpreis des Warenkorbs ist zu hoch

Kaufabbruch aus shopinternen Gründen

  • Mangelndes Vertrauen in den Shop
  • Der gewählte Artikel ist nicht in der gewünschten Farbe oder Größe verfügbar
  • Abschreckung durch mangelhafte oder negative Kundenbewertungen

Technische Gründe, die zum Kaufabbruch führen

  • Ein Gutschein lässt sich nicht einlösen
  • Zu viele Informationen, die vor dem Kauf abgefragt werden
  • Komplizierter Bezahlvorgang oder mangelnde Zahlungsmöglichkeiten
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Wie lassen sich Kaufabbrüche verhindern?

Um möglichst wenig Warenkorbabbrecher im eigenen Online Shop zu haben, ist es sinnvoll, den gesamten Prozess des Online Einkaufs für den Kunden so übersichtlich, einfach und angenehm wie möglich zu gestalten. Dabei sind besonders diese Punkte zu beachten:

  • Damit der Kaufprozess möglichst rasch und ohne Unterbrechungen beendet werden kann, ist eine Visualisierung in Form einer Timeline für den Kunden wichtig. Auf diese Weise behält er seine Kaufintention eher bei, statt sich im letzten Augenblick umzuentscheiden. Auch sogenannte Exit Intent Popups, die dem Kunden kurz vor dem Verlassen einer Webseite angezeigt werden, können dabei helfen, Warenkorbabbrüche zu reduzieren.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Online Shop einwandfrei funktioniert und bauen Sie zusätzliches Vertrauen mit Gütesiegeln oder Zertifikaten auf. Auch ein Käuferschutz kann sich positiv auf das Kaufverhalten Ihrer Kunden auswirken.
  • Mit speziellen Angeboten wie Rabatten, Boni oder personalisierten Newslettern können Sie auch Kunden überzeugen, die sich bislang nicht klar entscheiden konnten. Rund ein Drittel der Online Shopper gibt zu, bei einem Bonus von 20% ein Angebot zu nutzen, das er oder sie sonst nicht in Betracht gezogen hätte.
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Fazit

Die Gründe für einen Warenkorbabbruch sind so vielfältig wie die Menschen, die einen Online Shop für ihren Einkauf nutzen. Dennoch gibt es viele Maßnahmen, die dazu beitragen, derartige Kaufabbrüche zu reduzieren, und die Kunden länger auf der eigenen Seite zu behalten bzw. eine klare Kaufentscheidung zu bewirken.

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