Website erstellen Kosten – 5 Tipps für eine kosteneffiziente Webseite, die auch bei Google rankt

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Ihre Webseite ist das virtuelle Aushängeschild Ihres Unternehmens! Doch sowohl bei der Erstellung als auch bei der Betreibung einer Website warten einige Stolpersteine auf Sie. Wie lässt sich eine Webseite wirtschaftlich erstellen und profitabel betreiben? Um Stolpersteine gezielt zu umgehen, wirft dieser Beitrag einen Blick auf das wichtige Thema der Kosten, aber auch auf die richtige Reihenfolge beim Erstellen der Website und gibt Ihnen 5 wertvolle Tipps für ein erfolgreiches Projekt an die Hand.

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Website erstellen – Wofür fallen Kosten an?

Je nachdem, ob Sie Ihre Seite selbst programmieren, einen Homepage-Baukasten verwenden, oder WebdesignerInnen damit beauftragen, fallen unterschiedlich hohe Kosten an.

Zunächst einmal benötigen Sie jedoch immer einen Webspace, auf dem Ihre Seite veröffentlicht wird. Empfehlenswert hierfür ist ein komplettes Hosting-Paket, das neben dem Speicherplatz mindestens eine eigene Domain wie auch Email-Adressen beinhaltet.

Je nach Größe des Speicherplatzes müssen monatlich hierfür zwischen 5€ und 20€ eingeplant werden. Wie viel Speicherplatz Sie einkalkulieren müssen, hängt unter anderem davon ab, wie viele Videos Sie auf der eigenen Website hosten und wie viele Downloads Sie zur Verfügung stellen möchten. Werden Sie sich der monatlichen Fixkosten bewusst und kalkulieren Sie, wie viel Kapital Sie in Ihre Webseite investieren möchten.

Kosteneffizienz – Was bedeutet das?

Indem Sie sich selbst um einzelne Aufgaben kümmern, lassen sich die Kosten bei der Erstellung Ihrer Webseite natürlich reduzieren. Da Zeit das kostbarste Gut der UnternehmerInnen ist, sollten Sie sich bewusst für „make or buy“ entscheiden.

Sind Sie ExpertIn im Programmieren? Dann müssen Sie nicht auf WebdesignerInnen ausweichen, sondern können Ihre Website selbst umsetzen! Besitzen Sie Erfahrung im Texten? Schreiben Sie die Inhalte Ihrer Website selbst! Haben Sie ein Auge und Gespür für Fotos? Dann erstellen und wählen Sie die Bilder Ihrer Homepage selbst aus. Überlegen Sie jedoch genau, welche Arbeiten Sie übernehmen und an welchen Stellen es sich aus Effizienz- und Expertise-Gründen lohnt, Geld zu investieren und eine Agentur oder WebdesignerInnen zu beauftragen.

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5 Tipps – So werden häufige Fehler und unnötige Kosten beim Erstellen vermieden

  1. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl des Domain-Namen auch den Weg der späteren Nutzerakquise. Für organischen Traffic (über SEO) eignen sich Keyword-Domains am besten, denn potenzielle Kunden für einen Fitness-Trainer aus München, fühlen sich auf https://fitness-coach-muenchen.de gleich an einer guten Adresse.
  2. Die Auswahl des Hosting-Paketes auf die Reaktionszeit des Servers achten. Diese sollte unter 200 ms liegen, denn kein Nutzer wartet gern länger als 3 Sekunden bis er auf einer Webseite den ersten Text oder das erste Bild erkennen kann.
  3. Bei der Einbindung von Mediendateien auf den richtigen Dateityp und eine geeignete Komprimierung achten. Bilder als JPG und in einer Größe von 150 KB laden speziell auf mobilen Geräten schnell und bedeuten auch auf größeren Bildschirmen keine Qualitätsabstriche. Das gibt Pluspunkte in Sachen Seitenqualität und bringt Sie im Ranking wieder ein Stück weiter nach vorn.
  4. Für jede Unterseite bzw. jeden Beitrag genau einen Hauptsuchbegriff festlegen. Diesen Begriff konsistent in Titel, Überschrift, Einleitung, URL (Slug) etc. einbauen. Betiteln Sie Ihre Über-mich-Seite doch gern mit „Ihr Physiotherapeut“. Damit heben Sie sich nicht nur vom Wettbewerb ab, sondern lassen auch Google gleich wissen, was sich hinter dem Titel inhaltlich verbirgt.
  5. Ein bedarfsgerechtes Format für informative Inhalte der Leser festlegen. Finden Sie heraus, ob Sie potenziellen Kunden weiterführende Informationen rund um Ihr Produkt/ Ihre Dienstleistung über Erfahrungsberichte (Blog), Bedeutungserklärungen (Glossar) oder besser über Tipps zur Anwendung (Ratgeber) bereitstellen. Egal wofür Sie sich entscheiden, eine durchdachte Struktur mit Kategorien in der Sprache Ihrer Leser bewahrt Sie vor aufwändigen Umbauarbeiten im weiteren Verlauf.

Bonus-Tipp: Müssen Sie sich zwischen mehreren Domains entscheiden, dann nehmen Sie die, bei der das Datum der Registrierung bereits einige Jahre zurückliegt. Google stuft ältere Domains in den Suchergebnissen tendenziell höher ein.

Ansprechende Webseite oder funktionierender Vertriebskanal – Was ist der Unterschied?

Das Design und die Inhalte Ihrer Webseite schaffen Ihren Wiedererkennungswert! An dieser Stelle sollte demnach nicht an Kreativität und Kosten gespart werden. Als UnternehmerIn müssen Sie die Entscheidung treffen, ob die Qualität oder der Preis im Vordergrund stehen soll. Oft müssen Kompromisse gefunden werden. Hier ein paar Beispiele für Sonderfunktionen beliebter Unternehmenswebseiten, die zwar Geld kosten, sich aber durchaus rentieren:

  • Optimierung der Website für mobile Endgeräte
  • Einrichtung Conversion-optimierter Landing-Pages
  • Kommunikation über Chat oder Support-Foren
  • Einbindung von Erklärvideos und Info-Grafiken
  • Nutzung von strukturierten Daten zur Deklarierung von FAQ oder How-To-Abschnitten
  • Hilfe bei der Kaufentscheidung über einen Online Kaufberater (Quiz)

Das Fazit

Die richtige gedankliche Einstellung bezüglich der Kosten beim Erstellen einer Website unterscheidet gute UnternehmerInnen von „Hobby-Bastlern“. Anstatt einfach darauf loszulegen, empfiehlt es sich genau zu überlegen, wie Ihre Website aussehen soll, was Sie damit erreichen möchten und welche Aufgaben Sie selbst übernehmen oder delegieren möchten. Behalten Sie dabei immer die Kosteneffizienz im Hinterkopf!

Genaue Zahlen zu den Kosten der Erstellung einer Webseite und weitere wertvolle Tipps zum Thema Kosteneffizienz finden Sie in dem Beitrag „Website Kosten – So wird Ihre Webseite zum Profit Center“:  

Über den Autor

Jan Czichos

Unternehmer und Online-Marketing Coach

Jan ist Gründer von WebGefährte und unterstützt andere Unternehmer beim Markenaufbau im Internet. Er leitet zwei Stammtische für Unternehmer in München und engagiert sich als Trainer für Digitale Mediennutzung. Seit 2021 hat ihn die private Leidenschaft für die Sharing Economy auch beruflich ergriffen. Jan betreibt gemeinsam mit anderen UnternehmerInnen ein zeitgemäßen.

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