Betriebliche Krankenzusatzversicherung für Ärzte und medizinisches Personal

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Das Gesundheitswesen steht mehr unter Beobachtung als je zuvor. Kein Tag vergeht, an dem nicht über Probleme berichtet wird. Menschen, die in der Gesundheitsbranche arbeiten, wissen allerdings längst davon – für sie ist das alles nicht neu. Gerade der Fachkräftemangel ist spürbar und führt zunehmend zur Überlastung.

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Arztpraxen sind auf qualifizierte Mitarbeiter angewiesen. Diese können unter anderem mit einer betrieblichen Krankenzusatzversicherung gewonnen werden. Denn wer weiß schon besser, wie wichtig Gesundheit ist, als die Arbeitnehmer in der Gesundheitsbranche? Somit sind viele daran interessiert, einen idealen Versicherungsstatus zu haben. Praxen sollten damit rechnen, dass eine bKV ein Auswahlkriterium für Fachkräfte ist.

Die Vorteile einer betrieblichen Krankenversicherung für Mitarbeiter

Die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland ist durchaus eine Errungenschaft. Im Vergleich zu anderen Ländern kann kaum gemeckert werden. Aber viele Menschen spüren auch, dass sich darauf ausgeruht wird und kaum noch positive Weiterentwicklungen zu sehen sind. Im Zweifel steigen die Kosten, während die Leistungen sinken – eine Versorgungslücke entsteht.

Eine betriebliche Krankenversicherung kann diese Lücke schließen. Für Mitarbeiter heißt das, dass sie praktisch zum Privatpatienten werden, ohne die üblichen Hürden (z.B. Wartezeiten) überspringen zu müssen – und ohne die höheren Kosten zu tragen. Dadurch erhalten sie viele Leistungen, die sie sonst aus eigener Tasche zahlen müssten.

Somit können Mitarbeiter im Gesundheitswesen ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen. Außerdem ist es oft so, dass durch längere Zeit bei einem Arbeitgeber die Leistungen durch die Zusatzversicherung steigen – Treue wird also belohnt. Oftmals können Familienmitglieder ebenfalls mit günstigeren Konditionen rechnen.

Die Vorteile einer betrieblichen Krankenversicherung für Arbeitgeber

Die Betreiber von Arztpraxen und sonstigen medizinischen Einrichtungen suchen händeringend nach Fachkräften. Es fehlt an allen Ecken und Enden. Die Löhne in die Höhe zu schrauben, ist meist nicht möglich oder sinnvoll. Eine betriebliche Zusatzversicherung hilft hingegen im doppelten Sinne.

Einerseits werden sich die meisten Mitarbeiter wohl für einen Job mit Zusatzversicherung entscheiden, wenn sie die Wahl haben. Viele verstehen die Zusatzversicherung außerdem als Wertschätzung und als einen Hinweis für ein gutes Arbeitsklima. Natürlich ist es besonders praktisch, wenn die abgedeckten Leistungen in der eigenen Praxis oder immerhin im Ärztehaus angeboten werden.

Andererseits hilft die bKV aber auch dadurch, dass Mitarbeiter gesünder sind. In Arztpraxen sind Erkältungen und Grippen typische Ursachen für Probleme und somit Ausfallzeiten beim Personal. Aber auch Vorerkrankungen und sonstige Beschwerden sorgen dafür, dass trotz ausreichend angestellter Mitarbeiter Personalengpässe entstehen. Mit einer umfänglichen Versorgung aller Mitarbeiter kann hier entgegengewirkt werden.

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Auf das Kleingedruckte achten und alle Benefits nutzen

Jeder Arbeitgeber bestimmt individuell, welche Zusatzleistungen er finanziert. Dabei kann sogar zwischen einzelnen Arbeitnehmern unterschieden werden. Somit entstehen unterschiedliche Verträge mit unterschiedlichen Kosten – das bedeutet einen bürokratischen Mehraufwand. Umso wichtiger ist es, einen erfahrenen und serviceorientierten Anbieter zu wählen.

Mindestens genauso relevant ist, die bKV herauszustellen. Aufgrund der besonders prekären Situation bezüglich des Fachkräftemangels in der Gesundheitsbranche, reicht es nicht, die Zusatzversicherung im Bewerbungsgespräch nebenbei zu erwähnen. Sie muss klar Teil des Employer Brandings sein. So platziert sich eine Praxis oder ein sonstiges Unternehmen als mitarbeiterfreundlich auf dem Markt.

Das ist nicht nur für die Gewinnung neuer Mitarbeiter wichtig, sondern auch für die Bindung ans Unternehmen. Die betriebliche Krankenversicherung ist noch immer eine Besonderheit. Dies werden Mitarbeiter im Gespräch mit anderen Menschen wiederholt bemerken – jedes Mal sind sie also froh darüber, in einer privilegierten Situation zu sein. Der Wechsel zu einer Praxis ohne diese Zusatzleistung wäre ein Rückschritt. Somit findet eine logische, aber häufig auch eine emotionale Bindung an den Arbeitgeber statt.

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