Geschäftsidee: Selbstständig machen mit einem Hausmeisterservice

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Die Gründung eines eigenen Hausmeister-Services ist relativ einfach. Die schwierigste Aufgabe besteht unter anderem, sich auf dem Markt zu etablieren und sich einen guten und makellosen Ruf aufzubauen. Das ist der Teil, der harte Arbeit und viel Engagement erfordert. Als selbstständiger Hausmeister-Service übernehmen Sie alle Tätigkeiten rund ums Haus. Ihr wichtigster Leitspruch lautet:“Der Kunde ist König und gleichzeitig ihr Chef“. Erfüllen sie Ihm jeglichen Wunsch und verlangen einen fairen Preis. In der Anfangszeit sollte der Preis im unteren Bereich der Konkurrenz sein. Im Folgenden werden mehrere Punkte erläutert, die für einen Hausmeister-Service sehr wichtig sind.

1. Entwickeln Sie ein Alleinstellungsmerkmal
Als Geschäftsführer sollten Sie persönlich arbeiten, um sicherzustellen, dass die Qualitätsstandards eingehalten werden. Ihr Ruf steht auf dem Spiel und er ist der Garant für den Erfolgs Ihres Unternehmens.
Ihre Kunden verlangen stetig hohe Ansprüche. Dies gilt auch für Ihre Mitarbeitersuche. Sie müssen geschult sein, um den hohen Standard Ihrer Arbeit zu erfüllen. Erkundigen Sie sich über andere Hausmeister in der Umgebung. Bieten Sie Arbeiten an, die andere Hausmeisterdienste nicht erledigen (z.B. Fenster einbauen, Abfallkästen reinigen, Kühlschrank und Auto reinigen). So setzen Sie sich von Ihren Konkurrenten ab und Sie können die individuellen Bedürfnisse der Kunden erfüllen.
Reinigungsarbeiten gehören natürlich ebenfalls zu Ihren Aufgaben. Auf diesem Gebiet ist es besonders wichtig, dass Sie selbst und Ihr Personal ausreichend geschult sind. Fortbildungen und Seminare in den Bereichen Desinfektion, Arbeitsschutz, Reinigung und Bodenpflege sind empfehlenswert, denn die falsche Anwendung von Chemikalien kann sehr gefährlich sein und zu Verletzungen am Arbeitsplatz sowie zu Umweltgefahren für den Kunden führen.
Außerdem fördern diese Referenzen zusätzlich Ihren Ruf.

2. Qualifikationen
Hausmeister benötigen vor allem handwerkliches und technisches Geschick, Analysefähigkeiten und gute Verhandlungskünste. Eine abgeschlossene Ausbildung als Elektroniker, Mechatroniker oder Elektroanlagenmonteur bietet sich besonders an. Außerdem sollten sich Hausmeister gut mit Haus- und Gebäudetechnik auskennen.

3. Visitenkarten erstellen
Entwerfen Sie eine aussagekräftige Visitenkarte mit allen wichtigen Daten. So können Sie jederzeit potentiellen Kunden, Ihre Karte geben, falls Sie Interesse an einem Hausmeister-Job haben. Mit den Visitenkarten vermitteln Sie auf Anhieb Professionalität und treten selbstsicher auf. Die Visitenkarte sollte Name, Adresse, welche Arbeiten Sie erledigen, mögliche Referenzen und ein aussagekräftiges und schlichtes Design aufweisen.

4. Markt erkunden
Informieren Sie sich über die Preise anderer Hausmeisterdienste in Ihrer Nähe. Kleiner Tipp dazu: Rufen Sie die Hausmeisterdienste an, geben Sie sich als potentieller Kunde aus und fragen, was sie berechnen. Sie sollten sich mindestens drei verschiedene Preisangaben einholen. Nur so können Sie einen Mittelwert bestimmen, damit Sie wissen, welchen Preis Sie in Zukunft verlangen können. Natürlich müssen Sie dies auch abgleichen mit Ihren laufenden Kosten um zu sehen, ob die wirtschaftlich ist.
Ihre Konkurrenten haben in manchen Bereichen mehr zu bieten: sie sind seit über zehn Jahren im Geschäft, haben sich einen guten Ruf erarbeitet und besitzen gute Ausrüstung.
Für den Anfang ist es ratsam, einen geringeren Preis für Ihre Arbeiten zu verlangen. Verlangen Sie denselben Preis wie Ihr Konkurrent, entschiede sich der Kunde meist für Ihren Konkurrenten, da dieser viel mehr Erfahrung auf dem Gebiet besitzt.

5. Werbung
Neben der Visitenkarte sollten Sie weitere Werbung schalten.
Erstellen Sie einen professionell aussehenden Flyer (Visitenkarte in groß) und verteilen Sie die Flyer in der Nachbarschaft. Außerdem können Sie eine Anzeige in der Regionalzeitung schalten, damit so viele Leute wie möglich auf Sie aufmerksam werden.
Betreiben Sie direkte Kundenakquise. Rufen Sie bei Firmen an und stellen sich mit einer aussagekräftigen Verkaufsrede kurz vor.

6. Tipps
Stellen Sie bei der Einstellung von Mitarbeitern sicher, dass die Referenzen genau zu Ihnen passen. Führen Sie zusätzlich einen Background-Check bei potentiellen Mitarbeitern durch.
Ihr Geschäft wird hauptsächlich durch mündliche Empfehlungen weitervermittelt. Leisten Sie also immer gute Arbeit und präsentieren Sie sich fröhlich, angenehm und professionell. Gute zwischenmenschliche Kommunikation ist ebenfalls sehr wichtig.
Seien Sie immer vorsichtig mit teuren Gegenständen. Sollten Sie bei Reinigungsarbeiten den Mahagoni-Schrank des Kunden beschädigen, kann es sehr teuer für Sie werden.
Kontrollieren Sie gelegentlich Ihre Mitarbeiter und sich selbst. Nur so können Sie dauerhaft hohe Qualität bei Ihren Arbeiten garantieren.

7. Ausrüstung

Man ist immer nur so gut, wie seine Werkzeugwahl. Als Hausmeisterservice benötigen Sie ein umfangreiche Ausrüstung. Schwere Geräte können bei Leihanbietern auch je Auftrag gemietet werden. Zur Standardausrüstung sollte gehören:
– Hochleistungs-Staubsauger
– Eimer
– Besen und Kehrschaufel
– Werkzeugkoffer
– Akku-Schrauber
– Bohrmaschine
– Leiter
– Baumwolllappen
– Schutzgegenstände (Gummihandschuhe, Staubmasken, Brille)
– Papiertücher
– Qualitativ hochwertige Küchen- und Badreiniger
– Fleckenentferner
– Geschäfts-Handy
– Visitenkarten
– Flyer
– Transporter, um alle Utensilien transportieren zu können, oder Anhängerkupplung am Fahrzeug und Anhänger, usw.

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