Mit Design-to-Print zur perfekten Verpackung

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Start-ups werden nahezu täglich gegründet. Wenn es darum geht, Produkte herzustellen und zu verkaufen, kommen die Unternehmen früher oder später an den Punkt, an dem man sich über die Verpackungen Gedanken machen muss. Hierzu gibt es einige Varianten in der Herstellung, die vor allem für Start-Ups Vorteile mit sich bringen. Design-to-Print ist einer dieser Ansätze, die zu einer perfekten Verpackung führen können. Decoupling ist hier das Stichwort.

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Was ist Decoupling?

Zentralrepro als Alternative zur dezentralen Druckvorstufe ist für viele eine lohnende Möglichkeit. Bei Decoupling spricht man von der konkreten Trennung der Kreation und der Produktion. Es gibt mittlerweile ganze Agenturen, die sich auf diesen Prozess spezialisiert haben. Die Betreuung beginnt hier schon ganz am Anfang. Wenn es darum geht, die Inhalte der Verpackungen, also Bilder, Logos und Farben festzulegen, ist die Agentur zur Stelle und liefert den Input. Dabei gibt es verschiedene Phasen des Decouplings.

Die Design-Phase

In der Design-Phase steht die Agentur dem Unternehmen bzw. dem Start-Up zur Seite und berät, wie man den gewünschten Druck bestmöglich umsetzen kann. Durch die Design-Vorstufe werden schon Probleme der Druckvorstufe ausgemerzt, bevor sie auftreten konnten. So kann man frühzeitig dafür sorgen, dass die Umsetzung gut funktionieren wird und man ausreichend Zeit zur Verfügung hat.

Der große Vorteil liegt darin, dass man die verschiedenen Druckverfahren simulieren kann und so schon anhand eines virtuellen 3D-Objektes sehen kann, wie das Produkt am Ende aussehen wird. Durch diese Mockups können auch schon erste Produktbilder generiert werden, die dem Unternehmen z.B. bei Präsentationen weiterhelfen können.

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Die Artwork-Phase

Neben der reinen Verpackung geht es im Prozess der Produktentwicklung auch um sämtliche weitere Artworks, die erstellt werden müssen. Es können weitere Verpackungen anstehen, Fotoshooting sind meist ein Thema oder es geht um Promotions sowie Übersetzungen für den Vertrieb in anderen Ländern.

Die Repro-Phase

Wenn alle Artworks erstellt und freigegeben wurden, beginnt die Repro-Phase. Hier wird das entsprechende Druckverfahren vorbereitet und das Color-Management erledigt. Eine Agentur kann dafür sorgen, dass man immer die gleichen Produkte und Farben verwendet, sodass die entstehenden Produkte und Verpackungen immer exakt identisch aussehen.

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Dadurch kann gewährleistet werden, dass der Markenauftritt immer gleichbleibt. Dabei kommt es sehr stark auf das verwendete Druckverfahren an. Entscheidet man sich z.B. für einen Becher-Direktdruck, dann wird eine enge Zusammenarbeit zwischen den Druckformherstellern und den Druckern vorausgesetzt, damit das Ergebnis perfekt wird. Eine Agentur fungiert hier als zentraler Vermittler und hat dabei immer den genauen Überblick über die laufenden Prozesse. Als Start-Up spart man sich diese Zeit und Kapazität ein, die dann in andere Unternehmensaktivitäten fließen kann.

Spätestens bei der Druckabnahme sind dann aber wieder alle an Bord. Wenn man auf eine erfahrene Firma setzt, welche die Druckformen herstellt und dann noch eine erstklassige Druckerei beauftragt, ist die Chance sehr gering, dass das Ergebnis nicht zufriedenstellend sein wird. Letztendlich muss man jede Menge Kreativität und Motivation in eine schöne Produktverpackung stecken, denn mit ihr steht und fällt der potenzielle Absatz. In einem Regal muss sich jedes Produkt gegen die Konkurrenz durchsetzen und dabei mit einer auffälligen Verpackung überzeugen.

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