Selbstständigkeit mit einem Callcenter

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Sie möchten sich selbstständig machen und wissen noch nicht womit? Wer ein Business mit besten Auftragslagen gründen möchte, sollte sich die Eröffnung eines Callcenters durch den Kopf gehen lassen. Warum? Ein guter und zufriedenstellender Kundenservice ist heutzutage für die meisten Unternehmen Gold wert. Allerdings ist die Kommunikation mit dem Kunden ein Aufgabenbereich, der gerne von Firmen ausgelagert wird. Um die Anliegen der Kunden bemüht sich dann das Callcenter. Wer ein Callcenter eröffnen will, stoßt also auf ideale Ausgangsbedingungen. Wir verraten Ihnen, worauf Sie bei der Gründung besonders achten müssen.

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Callcenter – ein verpöntes Geschäftsmodell?

Callcenter genießen leider einen durchwachsenen Ruf. Wer sich also mit einem Callcenter selbstständig machen möchte, muss wissen: Einen Beliebtheitswettbewerb werden Sie damit nicht gewinnen. Häufig werden Telefon-Center mit dubiosen Machenschaften, Abzocke oder Zeitverschwendung in Verbindung gebracht. Damit Ihrem Unternehmen das nicht passiert, sollten Sie unbedingt von Anfang an auf ein makelloses Image achten und dafür sorgen, dass Ihre Firma nicht durch den Dreck gezogen wird.

Inbound vs. Outbound

Wer ein Callcenter gründen will, sollte sich als Erstes die Frage stellen, ob es ein Inbound oder Outbound Callcenter werden soll. In einem Inbound Telefon-Center rufen die Kunden selbst an – die Kommunikation geschieht nach innen. Es handelt sich also um einen Kundenservice und die Kunden rufen wegen eines bestimmten Problems oder einer Beschwerde an. Inbound Callcenter helfen also in erster Linie dem Kunden.

Tipp: Telefon-Center nutzen in der Regel professionelle Callcenter Softwares, um die vielfältigen Aufgaben bestens steuern zu können.

Im Gegensatz zum Inbound Callcenter handelt es sich beim Outbound Callcenter um Unternehmen, die selbst Anrufe tätigen – die Kommunikation geschieht nach außen. Das telefonierende Unternehmen hat die Telefonnummern einer bestimmten Gruppe eingekauft, um diesen potentiellen Kunden ein Produkt zu verkaufen. Outbound Call Center genießen in der Regel jedoch einen schlechten Ruf, da Werbeanrufe meist als lästig und aufdringlich empfunden werden. Aufgrund neu erlassener Schutzgesetze bewegen sich viele Outbound Callcenter inzwischen an der Grenze zur Illegalität. Wer sich dennoch für die Eröffnung eines Outbound Callcenters entscheidet, sollte die Legalität mit Hilfe eines starken Businessplans bekräftigen.

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Dieses Fachwissen sollten Sie mitbringen

Wer ein Callcenter eröffnen möchte, sollte auch gewisse Kenntnisse und Fähigkeiten mitbringen. Zwar erscheinen die wesentlichen Qualifikationen zunächst niedrig, da auch Quereinsteiger sich mit einem Callcenter selbstständig machen können – allerdings ist die Gründung ohne vorherige Ausbildung nicht zu empfehlen und meist nicht von Erfolg gekrönt. Wer mit einem eigenen Callcenter durchstarten möchte, sollte vorher eine Ausbildung oder eventuell sogar ein Studium absolvieren. Diese Ausbildungen ebnen Ihnen den Weg in die Selbstständigkeit mit einem Callcenter:

-Servicekraft für Dialogmarketing
-Kauffrau/Kaufmann für Dialogmarketing
-Eventuell Studium (BWL, Marketing etc.)

Tipp: Berufliche Erfahrungen im Callcenter sind ebenfalls von Vorteil, um einen Einblick in die vorherrschenden Strukturen und Arbeitsabläufe zu gewinnen.

Neben der individuellen Ausbildung spielen selbstverständlich auch Softskills eine wichtige Rolle. Diese Fähigkeiten sollten Sie als Unternehmer und Call Agent mitbringen:

-Kommunikative Fähigkeiten
-Empathie
-Gute PC- und Software-Kenntnisse
-Durchhaltevermögen
-Begeisterungsfähigkeit
-Hohe Motivation
-Mit Scheitern umgehen können
-Kritikfähigkeit
-Führungsstärke und soziale Kompetenz
-Problemlösungskompetenz
-Interkulturelle Kompetenz

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