SEO Tipps & Tricks für Selbstständige: Das müssen Sie wissen

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Die Suchmaschinenoptimierung stellt häufig eine wichtige Grundlage einer jeden Website dar. Was nützt schließlich eine schön gestaltete Homepage, wenn diese von Ihren potentiellen Kunden nicht gefunden wird? Insbesondere für Unternehmer und Selbstständige gilt SEO daher als besonders wichtig. Der Bereich der Suchmaschinenoptimierung ist jedoch für die meisten Selbstständigen und Unternehmer eine Wissenschaft für sich, welche als sehr komplex und undurchsichtig erscheint. Allerdings lassen sich bereits mit wenigen Handgriffen und Maßnahmen, je nach Ausgangslage, bereits gute Ergebnisse erzielen. In diesem Artikel geht es daher um die wichtigsten und sinnvollsten Optimierungen, die sich in der Regel auch bereits ohne die Unterstützung durch eine Agentur oder einen SEO Freelancer umsetzen lassen.

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Inhalte optimieren

Auch wenn die Texte einer Website vermeintlich optimiert sind, muss das noch nicht heißen, dass Ihre Website eine hohe Sichtbarkeit aufweist. Suchmaschinen wie Google legen neben zahlreichen technischen Onpage Faktoren vor allem Wert auf individuelle und informative Inhalte. Stellen Sie daher sicher, dass die Inhalte Ihrer Website gut optimiert sind. Planen Sie ggf. mittels einer Keyword-Recherche, welche Suchbegriffe Sie in Angriff nehmen möchten und machen Sie sich anschließend im Rahmen eines Keyword-Mappings Gedanken darüber, welche Keywords mit welcher Unterseite abgedeckt werden sollen. Mit einem Vergleich der Inhalte der Konkurrenz lässt sich leicht herausfinden, welche Inhalte auf der eigenen Website fehlen und welche Keywords ggf. noch nicht abgedeckt sind.

Bilder & Videos gekonnt einsetzen

Optimierte Textinhalte sollten grundsätzlich immer von aussagekräftigen und relevanten Bildern als auch Videos unterstützt werden. Bilder mit relevantem Alt-Tag steigern zum einen die Relevanz als auch die Sitzungsdauer, da Nutzer meist eher wenig begeistern sind, wenn Sie von einem bloßen Bildschirm voller Text begrüßt werden. Videos haben einen ähnlichen Vorteil, wobei diese die Sitzungsdauer noch weitaus mehr erhöhen. Denn es dauert bekanntlich wesentlich länger sich ein Video anzusehen als ein Bild zu überfliegen. Videos werden von vielen Nutzern zudem als weitaus informativer und höherwertiger gegenüber Text- und Bildinhalten eingeschätzt, da sich Videos leichter und bequemer konsumieren lassen.

Hochwertige Backlinks aufbauen

Hochwertige Backlinks sind nach wie vor ein wichtiger Rankingfaktor, welcher nicht außer Acht gelassen werden sollte. Um Backlinks von externen Seiten zu erhalten gibt es zahlreiche Möglichkeiten und Methoden. Bitten Sie ggf. Kunden und Partner (wenn möglich), um einen Backlink oder analysieren Sie das Linkprofil Ihrer Konkurrenz, um zu sehen wo auch Sie ggf. noch einen Backlink ergattern können. Backlinks sollten jedoch nicht um jeden Preis aufgebaut werden, denn insbesondere beim Linkbuilding gilt: Qualität vor Quantität. Gastartikel, PR oder die Nutzung von Branchenverzeichnissen sind zudem weitere gängige Methoden, um das Linkprofil der eigenen Domain zu stärken.

Vorhandenes Linkprofil prüfen

Auch bereits vorhandene Backlinks sollten regelmäßig überprüft werden. Analysieren Sie ihr Linkprofil mit gängigen Tools, um sich einen groben Überblick zu verschaffen. Wichtig sind vor allem hochwertige und natürliche Links. Ist das Linkprofil Ihrer Domain hingegen übersaht von Spam-Links bzw. nicht relevanten Backlinks, so kann ggf. ein sogenannter Linkdetox sinnvoll sein. Hierbei werden über das Disavow-Tool in der Google Search Console irrelevante links abgewertet. Google bringt diese Links dadurch künftig nicht mir in Verbindung mit Ihrer Domain bzw. beachtet diese nicht.

Sinnvoll intern verlinken

Um Google einen möglichst guten Eindruck der gesamten Seitenstruktur zu geben, sollten Inhalte und Unterseiten an einigen Stellen intern miteinander verlinkt sein. Ähnlich wie bei klassischen Backlinks von externen Seiten, achtet Google auch bei internen Links darauf, welche Seite mit welchem Ankertext zu welcher Seite verlinkt. Betrachten Sie interne Links als ebenso wichtig und notwendig wie herkömmliche Backlinks und setzen Sie diese gezielt ein, um das Ranking einzelner Seiten positiv zu beeinflussen.

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Inhalte und Rankings regelmäßig kontrollieren

Es lohnt sich den Inhalt der Website einmal (idealerweise mehrmals) im Jahr genau zu kontrollieren. Welche Seiten ranken nicht mehr oder nicht gut und welche Inhalte sind nicht mehr aktuell oder veraltet. Hat meine Domain wichtige Backlinks verloren oder gab es ein neues Google-Core Update, welches meine Rankings beeinflusst hat? All dies sind mitunter Fragen, welche Sie sich möglichst regelmäßig stellen sollten. Informieren Sie sich zudem über gängige SEO-Tools, welche Ihnen dabei helfen können, diese und viele weitere Fragen ohne großen Aufwand zu beantworten.

Seitenladegeschwindigkeit bzw. Page-Speed verbessern

Eine schnelle Ladezeit Ihrer Internetpräsenz gefällt nicht nur Suchmaschinen, sondern in erster Linie Suchmaschinen wie Google. Eine schnell ladende Seite sorgt dafür, dass weniger Nutzer abspringen und steigern die allgemeine Nutzererfahrung. Eine geringe Absprungrate sowie eine hohe Sitzungsdauer als auch eine insgesamt gute User-Experience sieht Google besonders gern. Achten Sie daher unbedingt auf eine technisch einwandfrei programmierte Seite, welche den heutigen Standards gerecht wird. Online existieren hierzu zahlreiche Artikel zum Thema „Page-Speed“. Wer sich dieser Thematik nicht selbst annehmen will, sollte seinen Webdesigner oder eine Agentur mit zu Rate ziehen.

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